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The description of Kanu-Club Sömmerda

Der Kanu-Club Sömmerda e. V.

Der Verein hat in der Geschichte Sömmerdas eine lange Tradition und einen festen Platz. Er gehört seit Beginn zu den größten und ältesten Vereinen Sömmerdas. Schon seit 1925 wird hier Kanusport betrieben und es gingen zahlreiche nationale und auch internationale Meister aus dem Verein hervor. Näheres zur Geschichte finden Sie unter Historie.

Doch nicht nur der Kanusport ist bei uns vertreten. Auch eine sehr rege Volleyballgruppe ist aktiv und spätestens beim Kraftsport (nicht nur in der Wintersaison) treffen sich dann alle irgendwann. Im Winter kann man zwar nicht ganz so viel draußen machen (Ausnahmen siehe in Kürze unter Bilder), doch das regelmäßig gut besuchte Samstagsschwimmen von 09:00 – 10:00 Uhr in der Schwimmhalle nutzen alle gerne für Konditionsverbesserung, Rolltraining oder auch nur zum Reden und Informationsaustausch.

Gerne wird vor allem letzteres auch bei den regelmäßigen Vereinsabenden am Dienstag in der Vereinsgaststätte gepflegt.


Historie des Kanusports in Sömmerda

Seit 1925 besteht der Kanusport in Sömmerda.
Historie des Kanusports

Die ersten Kanus kamen im 16.- 17. Jahrhundert nach Europa. Englische Studenten brachten dann die Kanus auch nach Deutschland. Anfang des 19. Jahrhunderts sind vereinzelte ‚Grönländer‘, wie damals die Kajaks genannt wurden, in Deutschland aufgetaucht und dokumentiert. Die Kajaks waren bei den Inuit die Kanadier bei den Indianern Nord- und Südamerikas, sowie in Afrika und Asien schon seit Jahrhunderten für die Ureinwohner unverzichtbar für Transport, Jagd und zum Reisen. Der Schotte John MacGregor veröffentlichte 1866 seinen Bericht über die Reisen in Europa in dem berühmt gewordenen Fahrzeug, seinem „Rob Roy“ (A Thousand Miles in the Rob Roy Canoe on Rivers and Lakes of Europe), und trug damit zur Popularität des neuen Sports bei.

Da sich die Bauweise der ersten Paddelboote an den damaligen Ruder- und Segelbooten orientierte waren diese recht schwer und eher unhandlich. Erst 1907 begann Johann Klepper mit dem Bau von Faltbooten. Aber es gab danach auch andere Hersteller, wie Marquardt, Hart, Pouch, die VEB Wismar und kleinere Produktionen wie in Sonnenberg (VEB Vereinigte Spiel- und Sportartikelwerke Sonneberg), mit den mittlerweile sehr begehrten Pax Faltbooten.

Vor der Erfindung des Faltbootes breitete sich der Kanusport hauptsächlich in Nord- und Mitteldeutschland aus. Der Rücktransport war gegen die stärkere Strömung der Flüsse in Süddeutschland schwierig. Hier wurde durch die Erfindung des Faltbootes der Sport erst interessant und selbst schwerste WW-Erstbefahrungen, wie die Salzachöfen (WW4-5) wurden erstmals in einem Faltboot durchgeführt (1931).

Bereits 1862 wurde das erste Rennen mit Paddelbooten in Europa in Budapest ausgetragen. Herbert Klintz aus Köln organisierte 1870 die erste Regatta in Deutschland.

1905 wurde in Hamburg der Alster-Canoe-Club gegründet, der älteste noch bestehende Kanuverein, und bereits 1914 fand die Gründung des Deutschen Kanu-Verbandes in Hamburg statt.

Die ersten Meisterschaften in Deutschland fanden 1919 statt. Seit 1920 existiert die Klasseneinteilung der Kanus in Kajaks (K) und „Canadier“ (C).

1924 wurde der Vorläufer der ICF gegründet. 1927 wurde Kanupolo eine neue Wettkampfgattung des DKV, seit 1933 gibt es Europameisterschaften im Kanurennsport, und 1934 wurde Kanusport vom IOC als olympische Sportart bestätigt. Olympisch wurde Kanusport zuerst bei den Olympischen Sommerspielen 1936 ausgetragen, und in Berlin-Grünau wurde die erste olympische Kanuregatta durchgeführt. 1938 wurden die ersten Weltmeisterschaften im Kanurennsport in Växholm (Schweden) ausgetragen.

Für die Olympischen Spiele wurden die Kanudisziplinen immer wieder abgeändert, mehrfach gestrichen und auch wieder aufgenommen.

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